| Risikomanagement ist Gewinnsteuerung: es umfasst alle Bereiche der Organisation. Eigentlich ist Nacap ein „Risk Manager". Dies lässt sich anhand eines Beispiels verdeutlichen: Beim Überqueren der Straße achtet ein jeder sorgfältig darauf, die andere Straßenseite sicher zu erreichen. Geht man auf gleiche Weise an ein Projekt heran, lassen sich zahlreiche Risiken und Schäden verhindern und vermeiden.
Zum erfolgreichen Risikomanagement gehören die Quantifizierung der Gefahren und die Sorge für einen ausreichenden Versicherungsschutz der Projekte. Der Zyklus des Risikomanagements besteht aus der Aufspürung und Analyse von Risiken, den Entscheidungen, sie zu umgehen, zu reduzieren, abzutreten oder zu fixieren. Die Vermeidung und adäquate Deckung der verbleibenden Risiken (durch eine Versicherung) ist eine wichtige Aufgabe. Eine Versicherung ist die letzte, aber nicht immer die wünschenswerteste Lösung im Umgang mit Risiken, die wir nicht selbst tragen wollen oder können.
Ein Beispiel illustriert unseren Ansatz: Bei einem vor kurzem realisierten Projekt („Milford Haven - Aberdulais" in Südwales (GB)) wurden die Risiken vor Beginn der Ausführung mit Risk Managern, Experten und Versichern erörtert. Das Ergebnis dieser Risikoanalyse wurde ausführlich mit allen Beteiligten besprochen, um die Empfehlungen vorzustellen und in die Arbeitsverfahren und die tägliche Praxis auf der Baustelle einzuführen. So waren das Risikoprofil und die Zuständigkeiten allen Beteiligten vom ersten Tag an bekannt. Im Laufe des Projekts wurden von unabhängigen Risk Managern mehrere Risikoaudits durchgeführt, die in erster Linie einer besseren und sicheren Ausführung dienten. Durch diesen Umgang mit den Risiken wurden Problembereiche im Projekt frühzeitig angegangen, was letztendlich dazu führte, dass im Laufe der Projektausführung Zeit (und Geld) eingespart werden konnte.
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